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Definitiv geschlossen!

Aber es geht woanders weiter!
Dies wissen sollen, wissen wo ...
Der Rest darf mich ruhig neu entdecken ...
23.2.07 00:46


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1.2.07 23:08


What on Earth was THIS? / Part 2

Zitat: Bitte noch ein wenig Geduld. Es folgt weiter unten.

Meine ersteigerte Zeit in Danis Blog läuft ab. Selten habe ich zu einem so tiefen Preis so viel Spass eingekauft. Das ist jetzt natürlich eine ziemlich egoistische, sehr subjektive Sichtweise. Gut möglich, dass Dani nägelkauend und mit tiefen Furchen des Bedauerns auf der Stirn die Sekunden bis zu meinem letzten Eintrag rückwärts gezählt hat. Dani, dein Leiden hat ein Ende. Ich setze mir den Hut auf, schnalle mir das Handtäschchen um .... das Handtäschchen ... ähm ... wo ist das jetzt schon wieder .... Also gut, kein Handtäschchen; ich glaube mich vage zu erinnern, dass Mr Doorman es als schickes Accessoire für einen seiner Schneemänner benötigt hat. Oder war es gar eine Schneefrau? Egal, wir kommen gerade ein wenig von der Spur ab.

Mr Doorman verzichtet aus verständlichen Gründen auf einen Abschiedsbesuch und trimmt schon einmal das Wohnzimmer im Zappadonggebäude auf knuddelige Gemütlichkeit, damit ich so richtig wohnlich empfangen werde. Entspannt auf dem Sofa liegend kann ich mir dann überlegen, ob ich eine Ausbildung zur Kummerkastentante antreten soll.

Jetzt aber doch noch zum Zitat. Diesmal zum abschliessenden Zitat der Woche, zu dem ich mir etwas Besonderes habe einfallen lassen. Alex hat mir ein paar Buchstaben geschenkt, für die er in seiner recyceleten Kurzgeschichte keinen Platz gehabt hat. Leider hatte er weder Zeit noch Gelegenheit, sie zu ordnen. Ich überlasse das Euch, werte Blogleser. Hier also die Buchstaben zum Zitat der Woche, das Ihr Euch selber basteln dürft.

Zitat der Woche:

"sdlfgheurmvehsivguhaszgvjutmzoiuw kaxvgfrbnilcerfmliausrwhfniversbl imtbghsmvleucsdlfgheurmvehsivguha szgvjutmzoiuwkaxvgfrbnilcerfmliau srwhfniversblimtbghsmvleucsdlfghe urmvehsivguhaszgvjutmzoiuwkaxvgfr bnilcerfmliausrwhfniversblimtbghs mvleucsdlfgheurmvehsivguhaszgvjut mzoiuwkaxvgfrbnilcerfmliausrwhfni versblimtbghsmvleuc"

Herzlichst grüsst

Frau Zappadong

 

30.1.07 16:27


What on Earth was THIS?

Kein Zitat vorerst, vielleicht später.

Bevor ich mich meinem Alltag widme, hier eine SCHAMLOSE Werbung für mich. Ich war gestern Abend beim Lokalradio Ri zu Gast und habe den Moderator zu Tode geschwatzt. Nun ja, gelungen ist es mir nicht ganz; ich glaube, wir sind beide sehr stark im schnellen Plaudern. Sagen wir also: Unentschieden. Und manch ein Hörer wird sich danach gefragt haben "What on Earth was THIS?"

Das Dingens kann folgendermassen abgerufen werden:

1: Diesen Link hier klicken
2. Auf "Archiv" klicken
3. Auf "Audio" klicken
4. Dort den Player zu "Ri im Gschpröch" klicken
(Achtung die erste halbe Stunde redet ein Standortförderer; wem das zu wenig interessant ist, der kann vorspulen).

Viel Spass. Oder was auch immer.

Zappadong

 

30.1.07 08:43


Zitat des Tages ...

"what on earth happened to his face!! there is ageing and then there is sly's face ,i love his movies and know he is 60 years old,but it looks like he must have overdone it at the plastic sergeon's office,or got the job done in the back of some guy's van!!. it looks like a streatched snare drum skin . if you droped a quarter on his face it would bounce of of his face 10 feet in the air."

Ein User bei imdb.com; in einem Forumsbeitrag über die ästhetische Wandlung des Gesichts von Sylvester Stallone während jüngerer Geschichtsschreibung, weg vom sympathischen Pfannkuchen hin zur ausufernden Groteske ...



Nachdem hier zuletzt die Ernsthaftigkeit, Schwere und das Problembeladene Überhand genommen haben ...
Nicht, dass sich die Gastautorin in ihren Vorurteilen bezüglich "Philosophen-Blog" noch bestätigt sieht ...

Nichtsdestotrotz bin ich sehr gespannt auf den demnächst anlaufenden Abschluss der Saga, "Rocky Balboa" ...
Immerhin hat es dort für "Sly" seine Berechtigung, mit einer ramponierten Visage durch die Gegend zu laufen ...



Und vielleicht bekomme ich im Kino sogar was von der freudig-erregten, stolzgepumpten Stimmung (mit unmittelbarer Wieder- und Weitergabe tags darauf an die andern Kindern des Tagesheims ...) anlässlich des Kinobesuchs von "Rocky IV" - der einzige Teil der Serie, den ich bislang auf grosser Leinwand gesehen habe - anno 1985 zurück ...

Sind wir damit mal wieder in der Abteilung
"Holde Jugendjahre, wo seid ihr nur geblieben ..?"
angelangt ..?!
Gääähn ...


Schnauze, du Hund ..!
29.1.07 22:32


Ich mag Montage

Zitat "I don't like Mondays"
(Boomtown Rats)

Auf die Gefahr hin, mich bei 95 Prozent aller Blogleser hier unbeliebt zu machen (falls ich es nicht sowieso schon bin): Ich mag Montage. Sie sind wie das neue Jahr: Ein Zeitabschnitt - in diesem Fall die Woche - liegt unberührt vor mir. Ich kann in die Woche eintauchen, sie gestalten oder mich von ihr treiben lassen.

Als unbeirrbare Optimistin glaube ich daran, dass Ende Woche mindestens ein paar gute Dinge geschehen sind.

Im Gegensatz zu Dani glaube ich auch daran, dass nicht immer alles hier, jetzt und sofort zu passieren hat. Vielleicht, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass auch jenseits der 40 ein gutes, spannendes Leben abgehen kann. Dass man mit 50 sein erstes Buch veröffentlichen kann (wie eine Kollegin von mir, die gerade zum schriftstellerischen Höhenflug anhebt). In meinem reifen Alter *grins* sieht man die Dinge gelassener. Es gibt gute Phasen im Leben und es gibt die grottigen Phasen, die im nachhinein gesehen zwar immer noch grottig, aber auch extrem heilsam gewesen sind.

Vielleicht finde ich deshalb auch Carmen Fenk so hübsch. Sie hat nicht die heute allgemein erwartete Schönheit. Was sie schön macht, ist ihre Art, ihr Charakter, ihre blitzenden Augen, aus denen die Energie leuchtet, ihre Art, sich zu bewegen, ihre Art, die Dinge anzupacken, ihr Mut zum Ausscheren. Schöne Menschen sind für mich auch Menschen, denen man ansieht, dass sie das Leben voll ausleben. Menschen, bei denen ich das Gefühl habe, mit denen könne man 20 Stunden lang nonstop reden und es werde immer interessant sein. Aber eben, das ist der Blickwinkel einer etwas älteren Frau Zappdong.

Wäre ich die Frau Kummerkastentante, würde ich dir folgendes raten, Dani: Wenn du arbeitest, dann arbeite. Wenn du schreibst, dann schreibe. Wenn du Musik machst, dann mach Musik. Um es auf den banalen, aber eben doch wichtigen Nenner zu bringen: Lebe den Augenblick. Und zwar den gerade jetzt. Wahrscheinlich würde dir das auch ein Therapeut sagen - nur würde dich das wesentlich mehr kosten :-)

Und noch ein Tipp: Schau nicht verächtlich auf das vermeintlich Normale, das keinen Reiz hat. Das Normale kann sich wunderbar leben, wenn man es annimmt und die guten Seiten daran sieht.

Amen :-)

Frau Zappadong

29.1.07 08:47


Den Blüemli den Grind abhauen

Zitat: "Die Schweiz muss halt ein Rasen sein, und wenn ein Blüemli seinen Grind zu weit oben hat, wird er abgehauen."
Fredi M. Murer (in NZZ am Sonntag).

Beim Lesen dieses Zitats sind mir zwei Frauen eingefallen. Beide Musikerinnen, beide aus der Schweiz, und beide des öfteren milde belächelt. Beide habe ich Anfang Dezember live gesehen - und beide haben mich stark beeindruckt.

Carmen Fenk - ja, die ersten Schweizer Musik Star Gewinnerin - hatte bei ihrem Auftritt von vorneherein ein paar Handicaps. Erstens sprang sie als Ersatz für Polo Hofer ein, der an jenem Abend absagen musste, zweitens trat sie vor heimischem Publikum (zuhause ist man ja bekanntlich am wenigsten Wert) auf und drittens war ihre Begleitband, die aus mir unerklärlichen Gründen scheins auch die von Polo Hofer ist, grottenschlecht (Wenn mir eine Steigerung zu "grottenschlecht" einfallen würde, würde ich jenes Wort benutzen). Sprich, Carmen Fenk hatte schlechte Karten an jenem Abend. Eine sackstarke Vorband ( "Bad to the Bone" ) legte die Messlatte sehr hoch. Dann wartete alles auf die angekündigte Carmen Fenk - aber Route 66 spielte erst einmal eine halbe Stunde allein und die Stimmung sackte im freien Fall auf Gefriertemperatur ab. Dann kam Carmen. Mit einer Stimme, die einem die Härchen auf den Armen aufstellte. Mit einer Energie, die für ein ganzes Dorf einen Abend lang Strom erzeugen würde. Professionell (obwohl ich mir sicher bin, dass sie entsetzt war über die musikalische Qualität "ihrer" Begleitband). Überzeugend. Genial gut. Kein Blüemli, sondern eine strahlende Blume. Um diese Blume nicht wachsen zu lassen, schreibt die Presse abwertend über ihre Körperfülle, über ihre Gospel-Auftritte (für die ein Bo Katzman gelobt würde), über ihren Nichterfolg.

Die andere "Blume" war für mich eine Überraschung. Mia Aegerter, auch sie redzuiert auf das Image des herzigen, unbedarften Trällerblümchens, legte einen souveränen Auftritt hin. Expermimentierte. Wagte Neues. Harmonierte mit ihren Musikern und hatte sichtlich Spass an dem, was sie tat. Ein schlichter Auftritt, ein guter Draht zum Publikum, keine Anbiederung, keine Angst davor, ihre Zuhörer mit ungewohnten Klängen zu konfrontieren.

Vielleicht sollten wir ab und zu darüber nachdenken, welchen "Blüemli" wir da recht unbedarft den Grind abschneiden, ohne ihnen je richtig zugehört zu haben.

Zappadong

 

28.1.07 09:07


Schnee

Zitat: "It's all right"
Reamonn

Ich mag den Winter nicht. Was mich nicht daran hindert, ihn total schön zu finden, wenn er das erste Mal so richtig über uns hereinbricht. Das hat er heute getan.

Es ist immer noch Januar, Anfang des Jahres, wo alles frisch vor uns liegt, fast wie unberührter Schnee, der uns einlädt, unsere Spuren zu ziehen.

Dani, hast du den Weg zu kurzgeschichten.de gefunden?

 Zappadong

27.1.07 19:05


Totale Leere

Zitat: Keins

Blogeintrag: Muss warten.

Zustand der Frau Zappadong: Ungläubiges Staunen darüber, was den Leuten alles so einfällt.

Manchmal frage ich mich, ob jeden Tag 1. April ist. Ich melde mich, sobald ich das Staunen und den leicht nervigen Ärger überwunden habe.

Könnten vielleicht die Blogleser übernehmen und an meiner Stelle ein paar hochgeistige und/oder witzige und/oder unterhaltsame und/oder eine einigermassen verständliche Erklärung über den Geisteszustand aller Art Menschen abgeben. Verbundenen Dank schon mal.

Frau Zappadong

26.1.07 10:14


Get it damn right

Zitat des Tages: "The only way to learn to write is to write, and keep doing it until you get it damn right."
Tom Clancy

Und genau darum habe ich heute Morgen Mr Doorman losgeschickt mit dem Auftrag, mir eine Lastwagenladung neuer Buchstaben zu besorgen. Dani, du kannst deinen Blog die nächsten paar Stunden ungehindert betreten; niemand wird dir den Weg versperren. Schade, dass du es mit Mr Doorman nicht kannst. Wenn man ihn richtig zu nehmen weiss, ist er gar nicht so schlimm. Und grün ist er sowieso nicht.

Ich nutze den letzten Vorrat an Buchstaben und plaudere ein wenig aus dem Nähkästchen. Da dieser Tage mein Buch erscheint, gebe ich zur Zeit ab und zu ein Interview. Immer wieder wird mir die Frage gestellt: "Wie haben Sie bloss einen Verlag gefunden?" Die Antwort ist so einfach wie schwierig zugleich: Schreiben, schreiben, schreiben. Oder um es mit den Worten von Arthur Hailey zu sagen:

"Get on with it. There are people who "talk book", and there are people who "write book"; talking writers and writing writers"

Verträge bekommen die "writing writers"; jene, die immer und überall schreiben, sei es an den eigenen Texten, an Blogeinträgen, an Briefen, Mails, Gedankenfetzen, was auch immer. Besser schreiben lernt man nur durchs Schreiben. Und natürlich durch konstruktive Kritik - die man auch annehmen sollte. Viele Schreiberlinge scheitern daran, dass sie ihre Texte für perfekt halten und sich nichts sagen lassen. Die Realität der meisten veröffentlichten Autoren sieht anders aus. Sie schreiben, überarbeiten, überarbeiten, überarbeiten. Und dann geben sie den Text an einen vertrauenswürdigen Testleser. Der Text kommt normalerweise mit Anmerkungen zurück, die der Autor in die Überarbeitung einfliessen lässt. Dann überarbeitet er nochmals. Und nochmals. Und DANN schickt er den Text an einen Agenten / einen Verlag. Und wenn der Verlag dann sagt: "Guter Text, aber er müsste an einigen Stellen noch überarbeitet werden", dann sagt der Autor nicht "bestimmt nicht, ich will den Text genau so haben", sondern hört sich erst einmal an, was der Verlag gerne geändert hätte. Einige nennen das "dem Verlag seine Seele verkaufen müssen" und wenden sich angewidert ab, andere packen die Chance, aus einem guten Text noch einen besseren zu machen - und werden vielleicht veröffentlicht. Ich kenne beide Sorten; mir sind die "writing writers" lieber. Mit verkannten Genies habe ich meine liebe Mühe.

Zappadong

25.1.07 13:24


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